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Bruno Majcherek




















Biografie

vor 1950

1950 bis 1960

1960 bis 1979

1979 bis 1990

1990 bis 2014

Heute

vor 1950

In Heerlen wird Bruno am 3. Januar 1936 geboren von Eltern mit polnischer Staatsangehörigkeit. Seine Großeltern stammen aus polnischen Bauernfamilien, die während der ersten industriellen Revolution geworben werden im stark wachsenden Steinkohlebergbau zu arbeiten. Sowohl sein Vater als auch Großvater mütterlicherseits arbeiten respektive in deutschen(Ruhrgebiet)und französischen (Nord Pas de Calais) Bergwerken, bevor sie Ende der zwanziger Jahre in den Süd-Niederländischen Bergwerken anfangen, die relativ gesehen einen höheren Sicherheitsstandard, Einkünfte und politische Stabilität bieten. Außerdem bevorzugt die mächtige katholische Kirche im Süden der Niederlande katholische Migranten über protestante Niederländer aus den nördlichen Provinzen (Holland).

Die Familie ist im Vergleich zu den durchschnittlichen Katholischen Familien in Holland sehr klein mit nur zwei Kindern, aber sie kann Ende der dreiziger Jahre aus einer kleinen Wohnung in Heerlen-Nord in ein größeres Haus mit Garten umziehen, in der durch die Oranje-Nassau Bergwerksgesellschaft gebaute und verwaltete Bergwerkssiedlung Husken. Die Siedlung ist stark dominiert vom Bergwerk mit Bergehalde, Fördertürmen und Schornsteinen in unmittelbarer Nähe.



Die Familie überlebt den zweiten Weltkrieg relativ unversehrt



Bruno's Eltern sprechen anfangs polnisch und deutsch, aber nach dem Krieg ist ihnen klar, dass sie nicht mehr aus den Niederlanden weggehen möchten oder können, und lehren deswegen Bruno im Gegensatz zu seiner älteren Schwester nicht die polnische Sprache und übernehmen die niederländische Staatsangehörigkeit. Als Kind spielt Bruno gerne Fußball und wird Mitglied im örtlichen Fußballverein, aber seiner Mutter gefällt das rauhe Spiel nicht, meldet ihn ab und verkauft seine Fußballschuhe. Als Alternative wird er an der Musikschule und im Musikverein angemeldet. Akribisch erlernt er das Klarinettespielen und er hört gerne die holländischen und amerikanischen Orchester der vierziger Jahre (u.a. Malando, Eddy Christiani, Benny Goodman, Duke Ellington) im Radio um die Melodien zu erlernen und auf der Klarinette zu improvisieren.

1950 bis 1960

In der Grundschule von Husken gibt es ausschließlich Kinder von Bergleuten und alle Jungs sind vorbestimmt Bergmann zu werden. Bruno selbstverständlich auch, aber seine Eltern wollen dass er vorher einen Beruf erlernt, deshalb geht er als Maschinenschlosser-Lehrling zur Berufsschule in Heerlen. Untenstehendes Bild ist aus 1951 und zeigt Bruno an der Drehbank.



Sein Vater, der die Gefahren der Untertage Arbeit selbst sehr gut kennt, möchte nicht, dass er Untertage arbeitet. Jedoch kann Vater Stanis ihm auf der ONIII Grube in Heerlerheide, wo er selbst als Hauer arbeitet, Bruno Übertage eine Stelle in der Maschinenwerkstatt besorgen. Nachdem er zwei Jahre Maschinen revisiert hat, ist Bruno die Arbeit zu eintönig und er möchte nach Untertage, wo viel mehr Aktivität ist und auch viel mehr verdient werden kann. Mit dem Argument, dass er als Untertagearbeiter nicht zur niederländischen Armee gezogen werden kann, kann er seine Eltern auch letztendlich überzeugen. Bald nachdem er Untertage Monteur für Trogketten- und Muldengurtförderer geworden ist, unterschätzt er die Gefahren und bekommt einen schweren Unfall, liegt einige Wochen im Krankenhaus, aber kommt mit ein Paar Narben davon.



Im Bergwerk trifft er andere Kumpel die auch gerne Musikinstrumente spielen, sie entscheiden sich ein paar Lieder einzustudieren, eine Musikkapelle zu gründen und spielen anlässlich Kirmes oder anderer Feste in Kneipen und Tanzlokalen. Die Besetzung wechselt ein wenig und mit anderen Musikern Ost-Europäischer Herkunft fangen sie an Polka's und Walzer zu komponieren, deren Melodien auf polnischer Folklore basieren.

Weil Otto, der Trompetenspieler eine Trompete der Marke Regento hat, fassen sie den Entschluss, sich Regento Stars zu nennen und um die Auftritte ein wenig aufregender zu gestalten als der Wettbewerb werden sinnliche polnische und deutsche Tango's einstudiert. Diese waren in den zwanziger und dreiziger Jahre im Nachtleben von Berlin, Wien, Budapest und Warschau sehr populär, jedoch durch die Wirren des Krieges und die russische Besatzung von Ost-Europa in Vergessenheit geraten. Auch wird mit zweideutigen Texten experimentiert, um den engen Körperkontakt beim Tangotanzen noch aufregender zu machen. Die süd-niederländischen katholischen Pfarrer und Geistliche sprechen Schande, warnen während der Predigt in der Messe davor und sprechen auch die Musiker darauf an. Jedoch kennen die Musiker wegen ihrer Migrantenherkunft und dem Krieg die Hypokrise der katholischen Kirche. Außerdem erfährt die Jugend es als sehr spannend und die Meinung des Publikums ist dann auch ausschlaggebend es fortzusetzen.



Ein Vertreter für Musikschallplatten aus Amsterdam ist Zuschauer während eines Auftritts, versteht zwar nicht was gesungen wird, merkt aber an der Reaktion des Publikums, dass die Musik etwas besonderes ist und erstellt einen Kontrakt mit der Amsterdamer Tivoli Schallplattengesellschaft. In einem improvisierten Aufnahmestudio werden die zwei Lieder Leila (Tango) und Lugano (langsamer Walzer) auf niederländisch aufgenommen. Weil aber der südniederländische Akzent im Gesang schwer zu verstehen und unüblich ist für niederländische Musikschallplatten werden die Lieder auch auf Deutsch aufgenommen und werden zuerst im Süden der Niederlande ein großer Erfolg, wo man das Orchester von den vielen Auftritten kennt. Einige Monate später wird es aber auch ein Erfolg in ganz Holland.


1960 bis 1979

Positiv überrascht und ermutigt durch den großen Erfolg erarbeitet die Plattenfirma über ausländische Verleger auch die Herausgabe der Schallplatte in Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz und Österreich und wird auch da erfolgreich bis in die Top Ten der Charts dieser Länder, insbesondere Dank der monatelangen Nummer 1 Position in Radio Luxemburg das Europaweit, über die Mittelwellefrequenz, eine sehr beliebter Radiosender für deutschsprachige Musik ist. Danach folgen viel mehr Plattenveröffentlichungen der Regento Stars (u.a. Oh Donna Clara, Regento Polka), aber auch mit Bruno als Solodarsteller mit bekannten niederländischen Musikern (u.a. Eddy Christiani, Frans Poptie, Coen van Orsouw und Henk van der Molen) die als Studiomusiker eingesetzt werden. Insbesondere der Amsterdammer Akkordeon-, Bass- und Gitarrenspieler Coen van Orsouw ist ein genialer Studiomusikant und Komponist, der in enger Zusammenarbeit mit Bruno, im ursprünglichem Stil der Regento Stars ganz neue Lieder komponiert mit vollkstümliche Texten (u.a. Unter dem Fliederbaum, Ein Edelweiss und Alpenrose), die auch zu großen Erfolge werden.

Untenstehendes Foto zeigt die Regento Stars in einer Kutsche in Maastricht, anlässlich der Überreichung der goldenen Schallplatte für Laila, vor dem größten Plattengeschäft von Maastricht "de Harp" in 1961. Im Publikum steht auch Bruno's Vater Stanis, der weniger als ein Jahr später and den Folgen der Bergmannsberufskrankheit Silikose mit 57 Jahren stirbt.

Rechts in der Kutsche steht Bruno mit im Uhrzeigersinn Doortje (Akkordeon), Otto (Trompete), Sigmund (Schlagzeug) und Jo (Gitarre),

In 1960 geht Bruno, 500 Meter von dem Ort wo er geboren ist, mit einem Freund etwas trinken in einer Gaststätte, direkt am Markt von Heerlen-Nord und trifft da Tochter Ivonne der niederländisch/polnischen Wirtin, die er 3 Jahre später heiratet. Untenstehendes Bild zeigt direkt nach der kirchlichen Hochzeit von links nach rechts in der Gaststätte in Heerlen Nord Schwiegermutter Paula, die Braut Ivonne Lahaij, Bruno, Schwiegervater Jozef Lahaye und Bruno's Mutter Maria Majcherek im Frühling 1963.


Trotz der großen Erfolge der Schallplatten und Auftritte bleiben Bruno und die anderen Musiker des Orchesters hauptberuflich als Bergleute arbeiten, als stabile Einnahmequelle und dies beweist sich auch als kluge Entscheidung. Die Schallplattengesellschaft Tivoli, die hunderttausende Schalplatten der Regento Stars verkauft hat meldet Insolvenz an, wonach die Vergütungsbezüge der Orchestermitglieder nicht ausgezahlt werden. Als 1965 die Rock'n Roll und Beat Musik, der weitaus führende Musikstil in Holland, Deutschland und der Rest von West-Europa wird und die DJ's in immer mehr Tanzlokalen die Musikappellen und Orchester ersetzen, lösen die Regento Stars sich auf und verschwindenen aus der Musikwelt.

Bruno vermutet (im nachhinein zu Unrecht) das nach der Auflösung der Regento Stars seine musikalische Karriere für immer vorbei ist und hat mittlerweile ein Studium aufgenommen an der Bergschule in Heerlen. Nur kurz nach dem er, dank Studiumabschluss, Steiger im Bergwerk wird, wird durch die Regierung angekündigt dass alle holländischen Steinkohlebergwerke innerhalb von 8 Jahren schließen müssen, weil auf Grund der immer preisgünstigeren Importkohle die Subventionierung der Bergwerke ausphasiert wird. In 1970 bewirbt Bruno sich im Bergmannsorchester der deutschen Bergwerksgesellschaft EBV im Aachener Revier und wird da eingestellt als Solo Klarinettist. Auch öffnet er einen Imbis in Heerlen Süd, der aber wegen fehlendem Grundkapital und sinkender Kaufkraft in Heerlen zur Pleite führt. 1972 verlässt er nach Erwägung von Berufen in Gastronomie, Straßenbau und Produktion die vor der Schließung stehende Oranje Nassau Bergwerke und bezieht bei der deutschen EBV AG eine Stelle als Steiger auf der Kokerei Anna in Alsdorf (Aachener Revier), siehe Bild unten mit Koksbatterien, Gasometer, Lösch- und Kühltürme. Das Hobbie des Musizierens ist eingeschränkt auf Bergwerksorchesterproben und -Einsätze, sowie unregelmäßiges Musizieren mit wechselnden Musikern bei befreundeten Wirten in Heerlen.


1979 bis 1990

In 1979 kommt sein ursprünglicher musikalischer Entdecker aus Amsterdam wieder auf ihm zu und möchte neue Plattenaufnahmen machen, auf Nachfrage von Tangomusik für Tanzschulen und Nostalgie nach Musik aus den sechziger Jahren. Bruno hat einige Skepzis aber auch nichts zu verlieren beim Vorschlag. Ende 1979 kommt die erste Langspielplatte seit vielen Jahren heraus mit den großen Erfolgen Leila und Oh Donna Clara im neuen Gewand, aber auch etwa fünfzehn ganz neue Tango's und Walzer, die die amerikanische Schallplattengesellschaft Columbia Broadcasting Systems (später übernommen von Sony/BMG) mit Studiomusikern inszeniert.

Bruno mit seiner Frau Yvonne und der belgisch-italienische Sänger Rocco Granata

Wegen der Tango Nostalgie Nachfrage wird die Langspielplatte ein Erfolg unter dem Publikum, das die Musik aus den Sechzigern kennt. Jedoch auch ein ganz neues Publikum endeckt diese süd-niederländische Tango Musik zum ersten mal. Es folgen noch viele andere LP's und CD's mit neuen Liedern, aber auch die alten Erfolge in zeitgemässßer modernerer Aufnahme, in Zusammenarbeit mit Sony Music in Haarlem, Telstar in Weert und mit Beppie Kraft bei Marlstone Music in Maastricht.







1990 bis 2014

Genau wie Ende der fünziger und Anfang der sechziger Jahre, aber jetzt als Solo Interpret, hat Bruno mindestens einmal pro Woche einen Auftritt, mit den größten Erfolgen aus den fünfziger und sechziger Jahren und die neuen Lieder aus den Achtzigern und Neunzigern. Im Süden der Niederlande gibt es kaum eine Gaststätte oder Tanzlokal, wo er noch nicht aufgetreten ist. Daneben gab es viele Auftritte in Ost-Belgien und dem Rheinland in Deutschland.



Dank der Musik hat Bruno viele Freunde gefunden unter anderem Musikanten, Unternehmer und Journalisten. Untenstehendes Bild zeigt Bruno mit Sänger Frans Theunisz, Journalist Bert Salden, Unternehmer Maurice Schoenmakers und TVT Produzent Wim Cremers. Rechts Bruno mit Bütteredner Pierre Knoops.

Als Ausnahme zu den Auftritten in und um die Süd-Niederlande herum hat Bruno auch einige Auftritte in Nord-Amerika gemacht, nachdem ein alter holländischer Freund, Jan Rademakers, vor ein paar Jahren den Vorschlag machte, ein Paar Lieder auf English aufzunehmen.

Hawaii

Das Bild links zeigt Bruno auf Hawaii mit seiner Frau Ivonne und unten zusammen mit dem befreundeten (auch ursprünglich aus Bruno's holländischem Geburtsort und Wohnsitz Heerlen stammende) amerikanischen Unternehmer Jan (John) Rademakers und dessen Frau Annie.












Heute

Im Herbst 2009 dreht die US Filmproduktion MARV Film in Kooperation mit PIONEER Film (Walt Disney Tochterunternehmen) den Thriller: THE DEBT, mit Sam Worthington und Helen Mirren in den Hauptrollen. In einer Barszene dieses Films läuft die Originalversion von LAILA.

Musikproduzent Chris Mike aus Nürnberg, Inhaber des Labels CRILEX Records hat Laila und Lugano in zeitgenössischem modernen Arrangement neu produziert. Die Single CD mit den Neuaufnahmen und als Bonus den Originalen ist im April 2010 erschienen, erhältich als Tonträger sowie als download. Ein Album mit 14 Titeln mit bezeichnendem Titel "Laila-Mein Leben" wird passend zum EU Kinostart von "The Debt" erscheinen.
Im Frühling 2009 ist es 50 Jahre her dass die Single Laila als 7" Vinyl-Schallplatte herausgebracht wurde. Die deutschen Zeitungen Aachener Nachrichten und Aachener Zeitung sowie niederländischen Zeitungen "De Limburger" und "Het Limburg's Dagblad" verfassen zu dieser Gelegenheit passende Artikel .



Hans Heijnen hat 2015 eine Doku gemacht über Laila. Dieser ist auf DVD zu bestellen bei L1 oder oder kann direkt über diesen link zur L1 webseite angeschaut werden. Documentaire Laila




Seine Musik ist nach wie vor gefragt, sogar die Jugend zeigt Begeisterung und es gibt einen Trend zu erkennen von jüngeren Musikern die mit Erfolg das Musikgenre der dreiziger bis sechziger Jahre wiederbeleben, wie zum Beispiel Danny Malando aus Rotterdam, Caro Emerald aus Amsterdam oder Max Raabe mit Palastorchester in Deutschland.

Bruno hat 2016 mit live-Auftritten aufgehört. Er findet, dass es nach seinem achzigsten Geburtstag genug gewesen ist, nachdem er über 64 Jahre an tausenden Orten live gesungen hat.





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Persönliche Daten

Name: Bruno Siegfried Majcherek

Nationalität: Niederländisch/Polnisch

Familienstand: Verheiratet seit April 1963 mit Ivonne Lahaij

Eltern: Stanislaus Majcherek(1904-1962)und Maria Brenk (1913-1998)

Augenfarbe: Blau

Haarfarbe: grau/schwarz

Größe: 1,85 m

Familienangehörige: Frau Ivonne (geb. 1941), Sohn Ralph, Schwiegertochter Rita, ein Enkelsohn und eine Enkeltochter

Hobbies und Interessen außerhalb Musik: Geschichte 20. Jahrhundert, Geografie und internationalem Fußball

Bevorzugte Urlaubsregion: Costa Blanca in Spanien

Lieblingsstadt: Berlin

Lieblingsauto: Chrysler

Lieblingsmusik: Ballroom


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Discografie

Es gibt 8 CD's, 7 LP's (davon 3 mit den Regento Stars) und mehr als 50 singles (7"). Die bekanntesten und meist nachgefragten Lieder von Bruno Majcherek sind:


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Kontakt, Fragen, Buchungen und Downloads

Für Fragen und Buchungen, schreibe bitte eine Email an service@crilex-records.de
Für Musik downloads oder Kontaktaufnahme, schaue bitte auf www.regentostars.de

CD's sind erhältlich bei Amazon
Laila - Single:

Laila-Mein leben Album:

Große Erfolge - Album:

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